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Medikamente

Phlebothrombose / Lungenembolie (TVT/LE)

Tritt eine Phlebothrombose auf, bilden sich gefährliche Blutgerinnsel. Diese behindern den Rückfluss des Blutes zum Herzen oder verschließen im Extremfall eine Vene vollständig.

Lösen sich solche Thromben, können sie darüber hinaus in die Lunge gelangen, wo sie die Blutgefäße verstopfen: Es kommt zu einer lebensbedrohlichen Lungenembolie. Die Phlebothrombose kommt fast ausschließlich an den Bein- und Beckenvenen vor.

Ziele der Akuttherapie der Phlebothrombose bestehen in der Wiederherstellung der Venenstruktur unter Klappenerhalt, der Vermeidung von Thrombosewachstum und Lungenembolien und der Verhinderung des postthrombotischen Syndroms.

Basistherapie ist die unverzügliche voll wirksame Antikoagulation mit Heparin (unfraktioniertes oder niedermolekulares Heparin). Des Weiteren ist die Bandagierung des betroffenen Gliedmaßensegments mit einem Kompressionsverband wichtig. In ausgewählten Fällen (mobiler Patient ohne relevante Begleiterkrankungen mit funktionell gravierender akuter Thrombose) kann unter Abwägung von Nutzen und Risiko eine thrombolytische Therapie elektiv durchgeführt werden.

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