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Paar beim Fahrrad fahren

Gesund leben: Schutz gegen Herz- und Gefäßprobleme

Der positive Einfluss körperlicher Aktivität auf die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist heute in der Medizin unumstritten. Eine große Zahl von Studien hat gezeigt, dass schon geringe, aber regelmäßige körperliche Aktivitäten die Gefahr deutlich reduzieren, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu entwickeln.

Regelmäßige körperliche Bewegung wie beispielsweise Radfahren, Schwimmen, Joggen, zügiges Gehen oder Walking (mit einem Zeitumfang von etwa vier Stunden pro Woche, zumindest 30 Minuten jeden zweiten Tag) reduziert das Risiko für eine behandlungsbedürftige Blutgefäßverengung bereits um die Hälfte. Auch vier bis sechs Stunden Gartenarbeit pro Woche trainieren die Ausdauer und schützen die Blutgefäße. Das gilt für Menschen in jedem Lebensalter.

Eine gesunde Lebensweise kann das Risiko eines Herzinfarktes um mehr als 80 % verringern.

Neben einem ungünstigen Verhältnis der Blutfettwerte (von LDL-Cholesterin zu HDL-Cholesterin) zählen Überwicht (Body-Mass-Index >30 kg/qm)  Rauchen, hoher Blutdruck und die „Zuckerkrankheit“ (Diabetes Mellitus) zu den Hauptrisikofaktoren. Diese sollten vermieden oder günstig beeinflusst werden.

Das Gegengewicht zu den Risikofaktoren sind die Schutzfaktoren für die Herz-und Gefäßgesundheit: körperliche Bewegung, abwechslungsreiche und leckere Ernährung mit viel Obst und Gemüse, eine ausgewogene Mischung von privaten und beruflichen Beanspruchungen und Entspannungsphasen, Selbstvertrauen in die eigenen Möglichkeiten und sicheres Wissen um eventuelle Belastungsgrenzen und um notwendige Weiterbehandlungen.

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