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Spezialisten unter einem Dach

Der Gegensatz zwischen scheinbar „aggressiver“ chirurgischer Behandlung und konservativmedikamentöser Therapie ist im Gefäßzentrum des HGZ überwunden. Gefäßchirurgen, Angiologen und Radiologen bieten in der interdisziplinären Zusammenarbeit ihren Patienten die individuell optimale Behandlungsstrategie.

„Die moderne Gefäßmedizin verlangt Strukturen, die eine ganzheitliche Betrachtung jedes einzelnen Krankheitsbildes ermöglichen“, urteilt Dr. Thomas Nolte. Der Direktor des Gefäßzentrums und Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am HGZ ist überzeugt davon, dass fächerzentrierte Egoismen in der Behandlung der Patienten keine Rolle spielen dürfen. Am Gefäßzentrum des HGZ kommen deshalb je nach besstem Nutzen für die Patienten sowohl offen chirurgische als auch endovaskuläre Verfahren zum Einsatz – allein oder als Hybrid-Operation kombiniert.

Komplexe Therapien

„Die enge Zusammenarbeit der Gefäßspezialisten macht schon allein deshalb Sinn, weil die Behandlungsmethoden bei Gefäßerkrankungen immer umfassender werden“, erläutert Dr. Wulf Euringer, Chefarzt der Klinik für Radiologie. Das Gefäßzentrum verzeichnet in den vergangenen Monaten und Jahren einen deutlichen Zuwachs an Patienten mit komplexen medizinischen Problemen. Zwar werden nach wie vor die gleichen Erkrankungen behandelt, aber die Schwerpunkte haben sich verschoben. So ist das Gefäßzentrum dank seiner Spezialisierung in der Lage, auch Hochrisikopatienten in allen Altersgruppen zu versorgen. Die Einzelfallschwere ist deutlich gestiegen – was sicher auch ein Indiz dafür ist, dass die niedergelassenen Ärzte als Zuweiser großes Vertrauen in die medizinische Leistungsfähigkeit des Gefäßzentrums am HGZ haben.

Gemeinsame Therapieentscheidung

"Außerdem sind wir in der Lage, Spitzenmedizin in allen Facetten der Gefäßmedizin anzubieten", so Dr. Stefan Betge, Chefarzt der Klinik für Angiologie. "So können heute schwierigste Gefäßrekonstruktionen auch bei sehr alten Menschen durchgeführt werden. Insbesondere durch die Einführung neuer Materialien wie medikamentenbeschichteter Stents und Ballons haben sich die erzielbaren Ergebnisse dramatisch verbessert. Zusätzlich können wir durch neue interventionelle Techniken mit retrograder Rekanalisation verschlossene Gefäße bei Patienten behandeln, die bisher keiner interventionellen chirurgischen Therapie mehr zugänglich waren. Hier ist es in den letzten Jahren zu einer dramatischen Verbesserung unserer Behandlungsmöglichkeiten gekommen." 

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