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22.11.2017, Bad Bevensen

Grundstein gelegt: HGZ und Land investieren 32 Millionen Euro in interdisziplinäre Intensivstation

Patienten profitieren von höchster Sicherheit und modernster Medizintechnik auf 2.200 Quadratmetern

Das Herz- und Gefäßzentrum Bad Bevensen (HGZ) bietet seinen Patienten künftig eine noch modernere intensivmedizinische Versorgung. Im Beisein prominenter Vertreter aus Politik und kommunaler Verwaltung legte Dirk Ludemann, Vorstand des HGZ, heute den Grundstein für das bislang größte Neubauprojekt der Klinik: den 32 Millionen Euro teuren Anbau, in dem die Intensivstationen der Kardiologie und der Chirurgie zusammengelegt werden sollen. "Mit dem Neubau tragen wir der stetig steigenden Zahl unserer Patienten Rechnung und sichern ihnen dabei eine Versorgung auf höchstem medizintechnischen Niveau", begründete Dirk Ludemann die Investition. 15 Millionen Euro schießt das Land Niedersachsen aus Fördermitteln zu. Den Löwenanteil der Baukosten, mindestens 17 Millionen Euro, schultert das HGZ. Ende 2019 soll der Bau, an dessen Planung das HGZ seit 2015 intensiv gearbeitet hat, bezugsfertig sein.

In der Zeitkapsel, die unter der geplanten Verwaltung eingelassen wurde, befindet sich neben einer aktuellen Tageszeitung, der Firmenhistorie, einer Aufstellung der Fördermittel und dem Grundriss des Neubaus auch eine Perfusoren-Spritze - unverzichtbar für die moderne Intensivmedizin. Den Grundstein besiegelten mit Hammerschlägen neben Dirk Ludemann die Architektin Theresa Hufnagel, Landrat Dr. Heiko Blume und Guido von den Benken als Vertreter des Sozialministeriums.

Die Patienten des HGZ werden vor allem von einer noch engeren Verzahnung der unterschiedlichen medizinischen Fachbereiche profitieren. "Die interdisziplinären Möglichkeiten ermöglichen uns eine noch zuverlässigere Versorgung unserer Patienten", sagte Dr. Aiman Alken, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am HGZ. Auf 2.200 Quadratmetern Grundfläche können bis zu 28 Patienten in zwölf Doppel- und vier Isolierzimmern versorgt werden. Darüber hinaus bietet der zweistöckige Neubau, der sich direkt an den OP-Bereich anschließen wird, Raum für die Heart Failure Unit (zwölf Betten in sechs Doppelzimmern) und die Chest Pain Unit mit sechs Betten. Ein Aufwachraum mit sechs Betten, je ein Bronchoskopie- und ein Behandlungsraum sowie die dazugehörigen Nebenräume ergänzen das medizinische Angebot. Im Sockelgeschoss werden unter anderem Labore, EDV, Technik, Verwaltung und ein Abschiedsraum Platz finden.

Bei den Planungen stand neben der bestmöglichen medizintechnischen Versorgung ein für die Patienten angenehmes, modernes Ambiente im Fokus. Alle Zimmer verfügen über große Fenster, die viel Licht hereinlassen, und den Patienten den Ausblick auf den Wald ermöglichen. Berücksichtigt wurden bei der Planung auch moderne Konzepte der intelligenten Beschattung und Beleuchtung. Ablenkung vom Klinikalltag bieten moderne Geräte zur Nutzung von Internet, Film- und Musikangeboten. Michael Sprogis, Leiter der Abteilung Bau und Technik am HGZ, erläutert: "Auch auf eine besonders patientenschonende Akustik haben wir größten Wert gelegt. Wir möchten unseren Intensivpatienten und ihren Angehörigen möglichst viel Ruhe und Privatsphäre zusichern."

Dirk Ludemann, Landrat Dr. Heiko Blume, Guido von den Benken

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