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Ablative Therapieverfahren bei Herzrhythmusstörungen

In einigen Fällen sind im Herzen zusätzliche Erregungsleitungsbahnen angelegt, die das Herz aus dem Takt bringen können. Hier schaffen Ablationsverfahren Abhilfe.

Häufig bestehen die zusätzlichen Leitungsbahnen schon seit der Geburt. Im Laufe des Lebens können sie eine kreisende Erregung im Herzen auslösen, die von den betroffenen Personen als Anfall von Herzjagen wahrgenommen wird. Die elektrophysiologische Untersuchung erbringt in diesen Fällen meist eindeutige Befunde, sodass ein klarer Auslöser für die beklagten Rhythmusstörungen identifiziert werden kann. Auf Wunsch des Patienten kann in derselben Sitzung diese zusätzliche Leitungsbahn aufgesucht und durch Hochfrequenzstromapplikation verödet werden – man spricht hier von einem Ablationsverfahren. Die Erfolgsraten bei dieser Behandlungsform liegen heutzutage bei über 90 bis 95 Prozent.

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