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Eine Ausbildung, in der man wächst

Pflegeschüler des HGZ Bad Bevensen erleben einen besonderen Praxisblock in Corona-Zeiten.

Bad Bevensen. Anfangs war ihr ein wenig mulmig zumute. Das gibt Laura Dittrich offen zu. Denn als sie vor knapp einem Jahr ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin beginnt, kann sie nicht ahnen, dass diese Zeit wohl immer geprägt sein wird von einem bisher nie da gewesenen, weltweiten Ausnahmezustand: der Corona-Pandemie. Doch kaum ist die 19-Jährige Mitte März in ihren nunmehr zweiten Praxisblock im Herz- und Gefäßzentrum (HGZ) Bad Bevensen gestartet, wird ihr schnell klar: „Eigentlich sind wir hier doch am sichersten.“

Pflegekraft zu sein in Zeiten von Covid-19 – was das bedeutet, erfahren Laura und ihre 14 Mitschülerinnen und Mitschüler der Pflegeschule am HGZ gleich in ihrem ersten Ausbildungsjahr hautnah. „Man arbeitet jetzt besonders vorsichtig“, sagt sie. Nicht nur im Hinblick auf die strengen Hygienevorschriften im Haus. „Jeder achtet auf den anderen.“ Und das gebe ein Gefühl von Sicherheit. Aber acht Stunden am Tag mit Schutzmaske zu arbeiten, das sei schon ziemlich anstrengend.

Auch bei der eigentlichen Arbeit fühle sie sich viel sicherer als noch bei ihrem ersten Praxiseinsatz vor etwa einem halben Jahr, sagt Laura. „Man ist etwas routinierter und selbstbewusster geworden. Im ersten Praxisblock war das meiste noch sehr ungewohnt. Jetzt traue ich mir schon viel mehr zu.“

Eine persönliche Entwicklung hat auch Luisa Kruppa bei sich festgestellt. „Die Patienten sorgen sich in Zeiten von Corona natürlich besonders um ihre Gesundheit und möchten auch darüber reden“, sagt die 19-Jährige, die ebenfalls ihren zweiten Praxisblock im HGZ absolviert. Dieses Mehr an Betreuung, an Kommunikation und Verantwortung mache auch mit ihr selbst etwas. „Man stellt die eigenen Bedürfnisse zurück und entwickelt seine Persönlichkeit“, findet sie. „Dass man in den Menschen dieses Vertrauen wecken kann, dass man über mehr Sozialkompetenz verfügt als man vielleicht bisher geglaubt hat, das fühlt sich gut an.“

Der besonders achtsame Umgang mit den Patienten steht auch für Michael Jones im Fokus des zweiten Praxiseinsatzes im HGZ. Der 25-Jährige hat mit einer etwas mobileren Klientel zu tun. „Da muss man immer aufmerksam sein“, sagt er, „zum Beispiel, dass jeder auch seinen Mundschutz trägt.“ Ansonsten habe sich auch bei ihm eine gewisse Vertrautheit mit den Aufgaben eingestellt. „Man ist nicht mehr so aufgeregt wie anfangs und weiß jetzt viele Dinge, bei denen man sich vorher noch unsicher war.“

Diese Entwicklung wünscht sich Dana Dittberner, Leiterin der Pflegeschule am HGZ, auch für die Auszubildenden des nächsten Jahrgangs. Der startet am 1. September 2020 und ist schon gut belegt. „Es sind nur noch einige Plätze frei“, sagt die Schulleiterin. Für Fragen rund um die Pflege-Ausbildung steht sie gern zur Verfügung (Kontakt siehe unten). Und wer sich schon entschieden hat, schickt seine Bewerbung einfach direkt an bewerbung@hgz-bb.de oder nutzt das Online-Bewerbungsformular.

    Haben Sie Fragen?

  • M.A. Dana Dittberner
    Schulleiterin Pflegeschule
    Tel.: 05821 82-2549
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