
Für den Patienten ist die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) immer mit einer Einschänkung der Lebensqualität verbunden.
Schmerzen im betroffenen Bein zwingen den Patienten, der unter einer pAVK leidet, beim Gehen immer wieder anzuhalten. Da die Patienten deshalb vor jedem Schaufenster stehen bleiben, um auszuruhen, wird im Allgemeinen auch von der "Schaufensterkrankheit" gesprochen. Neben der eingeschränkten Gebrauchsfähigkeit des betroffenen Beines und der Schmerzen können im Verlauf der Erkrankung chronische Wunden entstehen. Schließlich besteht das Risiko einer Amputation.
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit ist überdies eine Markererkrankung, die auch auf ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko hinweist - mit weiteren Komplikationen der Arteriosklerose, wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Aortenaneurysma oder einer Nierenarterienverengung mit Bluthochdruck und Nierenversagen.
Prognose
Wird die pAVK rechtzeitig behandelt, kann das Bein in aller Regel erhalten werden. Das Amputationsrisiko beträgt lediglich 2 bis 3 Prozent über einen Zeitraum von fünf Jahre. Es ist allerdings dreimal so hoch, wenn ein Diabetes mellitus Typ 2 dazukommt.
Zudem ist das Risiko, dass die Herzkranzgefäße in Mitleidenschaft gezogen werden (kardiovaskuläres Risiko), deutlich erhöht. Ohne die entsprechende, spezielle Beachtung und Prophylaxe ist die Lebenserwartung um zehn Jahre verringert.
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