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Herzrhythmuskurven

Ablative Therapieverfahren

In einigen Fällen sind im Herzen zusätzliche (akzessorische) Leitungsbahnen angelegt. Diese bestehen meist seit der Geburt. Im Laufe des Lebens kann es dazu kommen, dass durch diese zusätzlichen Leitungsbahnen eine kreisende Erregung im Herzen ausgelöst wird, die von den betroffenen Personen als anfallsweise auftretendes Herzjagen wahrgenommen wird.

Die elektrophysiologische Untersuchung erbringt in diesen Fällen meist eindeutige Befunde, so dass ein klarer Auslöser für die beklagten Rhythmusstörungen identifiziert werden kann. Bei Behandlungswunsch des Patienten kann in der selben Sitzung diese zusätzliche Leitungsbahn aufgesucht und durch Hochfrequenzstromapplikation verödet werden. Die Erfolgsraten bei dieser Behandlungsform liegen heutzutage bei über 90-95%. In den meisten Fällen kann durch die Intervention eine Heilung erzielt werden, so dass eine weitere Behandlung mit Medikamenten nur in Ausnahmefällen notwendig ist. Bei einem erneuten Auftreten der Rhythmusstörungen, was sehr selten passiert, kann diese Behandlungsform jederzeit erneut angewendet werden.

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