HGZ-Gefäßsymposium 2026
Um die beste Behandlung der Carotisstenose ist eine erneute Diskussion entbrannt. Doch was ist verlässlich über das weitere Schicksal von Menschen bekannt, bei denen die Carotis interna hochgradig verengt ist? Sind aktuelle Studienergebnisse so eindeutig und für jeden gültig, dass der Rat an den besorgten Betroffenen in Zukunft lauten soll: Nehmen Sie Ihre Tabletten und seien Sie beruhigt?
Am Mittwoch, 4. Februar 2026, lädt unser Gefäßzentrum am HGZ Bad Bevensen unter der Leitung von Dr. med. Thomas Nolte zu einem Symposium ein, in dem es um diese und eine Reihe weiterführender Fragen gehen soll.
Spezialisten aus der Medizintechnik wie aus den behandelnden medizinischen Disziplinen und der Steuergruppe der Leitlinienkommission werden dann darstellen, wie auch zukünftig individuelle, nachhaltige und sichere Behandlungskonzepte für die Patientinnen und Patienten gestaltet werden können.
Die Teilnahme am Symposium ist ausschließlich per Anmeldung möglich:
Das Programm zum Download
Hohe Spezialisierung, breite Erfahrung - das Gefäßzentrum am HGZ
Der hohe Spezialisierungsgrad und die breite Erfahrung der einzelnen Ärzte des Gefäßzentrums sind der Schlüssel zu mehr Qualität in der Patientenversorgung.
Neben der Akutversorgung wird unter einem Dach auch die angiologische Rehabilitation angeboten. Von der Aufnahme bis zum Abschluss der Nachbehandlung ist damit die Betreuung von Gefäßpatienten „aus einer Hand“ gewährleistet. Einen weiteren Vorteil bietet die enge Verbindung des Gefäßzentrums mit den Kliniken für Kardiologie und Herz-Thorax-Chirurgie: Begleiterkrankungen des Herzens können so frühzeitig als Risiko erkannt und gegebenenfalls durch Kardiologen und Kardiochirurgen des Herzzentrums behandelt werden.
Im Gefäßzentrum werden alle Gefäßerkrankungen bei Erwachsenen behandelt. Bereits bei Aufnahme wird anhand der vorliegenden Befunde individuell geplant und ein konservatives oder operatives Vorgehen vorgeschlagen. Entsprechend erfolgt die Zuweisung in die Klinik für Angiologie oder Gefäßchirurgie. Schwerpunkte des Gefäßzentrums liegen bei Erkrankungen der Hauptschlagader (Aorta) im Brust- und Bauchraum, Halsschlagadererkrankungen und der Versorgung chronischer Wunden.
Folgende Erkrankungen gehören zu den häufig behandelten:
- Verschluss der Becken- oder Beinschlagader mit oder ohne Gewebsuntergang
- Erweiterung der Brust- und Bauchhauptschlagader
- Verschluss der Bauchschlagader (Leriche-Syndrom)
- Neuanlage oder Korrekturen von Shunts für Dialysen
- Erkrankungen der Nierenschlagadern (z.B. mit Hochdruck)
- Erkrankungen der Eingeweideschlagadern (z.B. bei chronischen Bauchschmerzen, Durchfall)
- Erkrankungen der Schulter- und Armschlagadern (z.B. bei thoracic-outlet-syndrom)
- Aussackungen (Aneurysmen) der Schlagadern (z.B. im Bereich Oberschenkel oder Knie)
- Erkrankungen der Venen wie Krampfadern oder venöse Thromboembolien (tiefe Venenthrombosen, Lungenembolien)
- Erkrankungen der Lymphgefäße mit ausgeprägten Gliedmaßenschwellungen mit oder ohne Wundbildung
- Chronische Wunden bei z.B. der chronisch venösen Insuffizienz oder auch der Zuckerkrankheit (diabetisches Fußsyndrom)
Ein Schwerpunkt unseres Hauses liegt in der Versorgung von Patienten mit Diabetes und Nierenerkrankungen. Wir führen unter anderem eine notwendige Wundbehandlung einschließlich der orthopädischen Versorgung mit Hilfsmitteln und Prothesen durch. Wir beteiligen uns bezüglich Prothesenversorgung an internationalen Studien. Notwendige Amputationen werden funktionsorientiert durchgeführt.
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