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Weiterbildung in der Kardiologie

Im Bereich der Kardiologie sowie in der Inneren Medizin und in der Intensivmedizin bieten die Spezialisten der Klinik für Kardiologie Weiterbildungsmöglichkeiten an. Hierbei profitieren die Nachwuchskräfte von der interdisziplinären Vernetzung der verschiedenen Abteilungen im HGZ.

Volle Weiterbildungsermächtigung für Kardiologie (36 Monate)
Internistische Intensiv-Medizin (12 Monate)
Volle Weiterbildungsermächtigung Innere Medizin (24 Monate) in Kooperation mit der Klinik für Angiologie und externer Klinik (Gastroenterologie):

  • 6 Monate Rotation Klinik für Kardiologie
  • 6 Monate Rotation Sektion Pneumologie, Klinik für Kardiologie
  • 6 Monate Rotation Klinik für Angiologie
  • 6 Monate Rotation internistische Intensivstation, Klinik für Kardiologie
  • 12 Monate Rotation in externer Klinik für Gastroenterologie

Desweiteren besteht eine Rotationsmöglichkeit in die klinik für Rehabilitation, die eine Weiterbildungszeit von 12 Monaten umfasst.

Das Curriculum wurde für ärztliche Berufsanfänger entwickelt. Für bereits vorgebildete Assistenten ist selbstverständlich der Einstieg entsprechend ihres Ausbildungsstandes vorgesehen. Ferner ist der Weiterbildungsplan ein systematischer Vorschlag, der in einzelnen Fällen für besondere individuelle Begabungen und Neigungen variiert werden kann.

Nach zwei Einführungstagen als neuer Mitarbeiter im HGZ, bei denen alle Besonderheiten des Unternehmens dargestellt sowie die rechtlich vorgeschriebenen Fortbildungen/Einweisungen abgehalten werden, folgt ein Monat in der Funktionsabteilung Zentrale Patientenaufnahme (ZPA). In dieser kurzen Einführungsrotation erlernen die ärztlichen Mitarbeiter die interne Ablauforganisation des Hauses kennen.

In der ZPA werden stationäre, prästationäre und Notfallpatienten einer Anamnese und körperlichen Untersuchung unterzogen und der weitere stationäre Behandlungsverlauf geplant. Hierfür werden die Assistenten vormittags von älteren Kollegen trainiert, während nachmittags die Indikation, Durchführung und Interpretation verschiedener Untersuchungsmethoden erlernt werden, um für den Einsatz auf Normalstation vorbereitet zu sein.

Die Stationsphase sieht einen neunmonatigen Einsatz in der peripheren Station Kardiologie vor. Nach einer Einarbeitungszeit von einem Monat folgt das selbstständige Arbeiten mit Verantwortung für eine zunehmende Bettenzahl. Es folgt eine Bildgebungsphase (nicht invasiv) mit einem sechsmonatigen Einsatz in der Echokardiografie. Die Einarbeitung übernehmen hier Oberärzte. Sie werden auch Untersuchungen auf den Intensivstationen, im Herzkatheterlabor und im herzchirurgischen OP begleiten.

In der Intensivphase schließen sich sechs Monate auf der Intensivstation an. Dort werden neben Patienten mit Herzinfarkt und dekompensierter Herzinsuffizienz auch Patienten nach gefäßchirurgischen und herzchirurgischen Eingriffen sowie Patienten mit septischen Erkrankungen behandelt. Nach einer strukturierten Einarbeitungsphase über einen Monat folgt ein weiterer Monat eigenständigen Tagdienstes. Danach ist ein Wechsel in den Schichtdienst vorgesehen.

Die Elektrophysiologische Phase dauert acht Monate und verteilt sich auf vier Monate Training und Assistenz in der Schrittmacher-Ambulanz sowie vier Monate als Assistenz im EPU-Labor (elektrophysiologischer Herzkatheter). 

Die Bildungsphase invasiv besteht aus einer sechsmonatigen Ausbildung am Herzkatheter. Unter anderem werden das selbstständige Durchführen von Coronarangiografien und Rechtsherzkathetern sowie die Interpretation der hämodynamischen Ergebnisse vermittelt. Weitere Aufgaben sind die Indikationsstellung für PTCA und ACVB-OP und Klappenoperationen, die Diagnostik und Therapieplanung der pulmonalen Hypertonie sowie verschiedene Assistenzen, unter anderem bei der Implantation intraaortaler Ballonpumpen.

Der Fortbildungsplan sieht abteilungsinterne Fortbildungen wie die täglichen Frühbesprechungen um 8.15 Uhr vor, in denen unter anderem komplexe Fälle von Station im Plenum behandelt werden, radiologische Demonstrationen anstehen oder klinisch/wissenschaftliche Vorträge gehalten werden. Die Abteilung für Kardiologie verfügt zudem über ein jährliches Fortbildungsbudget, das für abteilungsrelevante Themen zur Ausbildung der Assistenten verwendet wird. Außerdem besteht am HGZ ein zentral geführtes klinisches Studienzentrum, das für die Akquise und Durchführung klinischer Studien verantwortlich ist. Die Klinik für Kardiologie legt hier ihren Schwerpunkt auf die Versorgung schwer herzinsuffizienter Patienten und nimmt an pharmakologischen, elektrophysiologischen Studien teil. In Kooperation mit der Universität Heidelberg ist sie überdies an landesweiten Registerstudien zur Herzinsuffizienz und Bauchfelldialyse beteiligt.  Interessierte Assistenten können so an klinischer Forschung teilhaben und Doktorarbeiten absolvieren.

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