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Ross-Operation

Die Verwendung der eigenen Lungenarterienklappe (Pulmonalklappe) als Aortenklappenersatz (pulmonaler Autograft, Ross-Operation) stellt eine interessante Variante der biologischen Klappenprothese dar. Bei der Ross-Operation wird die Aortenklappe durch die körpereigene Lungenarterienschlagader ersetzt. An ihrer Stelle wird entweder eine Spenderklappe (Homograft) oder eine gerüstlose Bioprothese implantiert.

Der pulmonale Autograft ist das einzige Implantat, das wachsen kann und damit die einzige Möglichkeit für einen dauerhaften Aortenklappenersatz im Kindesalter. Die Haltbarkeit liegt weit oberhalb der von biologischen Prothesen (einige der ersten Patienten von Donald Ross von 1969 leben immer noch mit ihrem Autograft), degenerative Prozesse treten eher im Bereich der neuen Pulmonalklappe auf. Eine Gerinnungshemmung ist nicht erforderlich; die Klappenfunktion ist exzellent.

Ross-Operation

Diese Operation wird nur an wenigen Institutionen durchgeführt, da sie sehr aufwändig und komplex ist. Am HGZ wird dieser Eingriff bis zu einem Alter von 55 Jahren angeboten.

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