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Pulmonale Hypertonie

Der Lungenhochdruck ist eine weithin noch deutlich unterschätzte Erkrankung mit hoher Sterblichkeit.

Auch wenn alle Formen des Lungenhochdrucks immer mit Luftnot einhergehen, so können die Therapieformen doch sehr unterschiedlich sein. Daher orientieren sich die modernen Klassifikationen der pulmonalen Hypertonie an den zugrundeliegenden Krankheitsursachen. Diese können von einer rein genetischen Erkrankung über rheumatische und entzündliche Erkrankungen, Gerinnungserkrankungen, Lungen und Herzerkrankungen bis hin zu Blutkrebs und seltenen Speichererkrankungen reichen.

Die bei Weitem häufigste Form des Lungenhochdrucks ist die Gruppe II pulmonale Hypertonie bei Linksherzerkrankungen. Allerdings sind auch Erkrankungen der Gruppe III (in Assoziation mit Lungenerkrankungen und/oder Sauerstoffmangel) sowie der Gruppe IV (bei chronisch rezidivierenden Lungenembolien) sehr häufig und können durch Einbeziehung der pneumologischen Diagnostik umfassend abgeklärt werden.

Das HGZ hat daher einen Schwerpunkt zur exakten Diagnostik des unspezifischen Symptoms „Luftnot“ aufgebaut und verfügt im Team der Kardiologen über langjährige Expertise in der hämodynamischen Analyse der pulmonalen Hypertonie.

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