Kleine Aneurysmen sollten in regelmäßigen, sechsmonatigen Abständen per Ultraschall untersucht werden. Sollten sie binnen eines Jahres 5 mm wachsen oder Beschwerden auftreten, sollten sie behandelt werden. Unser erfahrenes Team am HGZ bietet hierfür zwei verschiedene Verfahren an:
- Endovaskuläres Verfahren: Hierbei wird durch sehr kleine Hautschnitte eine Stentprothese (Gefäßstütze) in den erkrankten Gefäßabschnitt eingebracht. Der Eingriff ist erheblich schonender als eine Operation, erfordert aber eine regelmäßige und dauerhafte Nachkontrolle. Reparierende Eingriffe sind ebenfalls häufiger erforderlich.
- Offene Operation: Hierbei wird entweder über einen eröffneten Bauchraum oder den eröffneten Brustkorb die Hauptschlagader abgeklemmt. In das erkrankte Gefäßsegment wird dann eine Gefäßprothese eingenäht. Auch ein sogenannter retroperitonealer Zugang ist für diesen Eingriff möglich. Bei diesem Verfahren erfolgt der Zugang von der Körperseite, hinter dem Bauchfell entlang. Auf eine Eröffnung des Bauches mit all ihren möglichen Komplikationen kann somit verzichtet werden. Unsere Spezialisten der Gefäßchirurgie verfügen hier über eine besondere Expertise.
Insbesondere Operationen von Aneurysmen der Brustaorta oder der Bauchaorta sind häufig für Patienten belastend und mit einem erhöhten Risiko verbunden. Vielen dieser Patienten wird am HGZ ein minimalinvasives Operationsverfahren als Alternative angeboten: der Einsatz von neuartigen Endoprothesen mit Fenstern und Seitenarmen. Das Besondere dabei: Diese Implantate bilden sehr genau die Struktur der Aorta als zentraler Blutversorgungsleiter nach.




