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ECMO-Team

Mobiler Lebensretter: Bei Herz-/Lungenversagen sichert das System ECMO vorübergehend die lebensnotwendigen Funktionen.

Patienten mit hochgradig eingeschränkter Herzfunktion bieten wir die Möglichkeit zur Implantation von vorübergehenden Kunstherzen. In Fällen von Herz- oder Lungenversagen kann auch eine Überbrückung mit Unterstützungssystemen (Extracorporale Membran-Oxygenierung – kurz: ECMO) bis zur Wiederherstellung der Organfunktion erfolgen. Hierbei handelt es sich um eine transportable Herz-Lungen-Maschine, mit der im Ernstfall wertvolle Zeit gewonnen werden kann. Mit diesem Unterstützungssystem können in Fällen von Herz- oder Lungenversagen die Organfunktionen bis zu ihrer Wiederherstellung überbrückt werden.

Das ECMO-Team besteht in der Regel aus einem Kardiotechniker und einem Anästhesisten, die mit dem mobilen Unterstützungssystem zu den Patienten mit akutem Herz-Kreislauf-Versagen eilen und diese an Ort und Stelle stabilisieren. Das ECMO-Team des HGZ hat immer einen gepackten Rucksack mit umfassendem Equipment bereitstehen. Kanülen, Herzschrittmacher, sterile Kittel, Fixierungen und vieles mehr nimmt es auf seine Einsätze mit. So ist vor Ort immer alles Benötigte gleich griffbereit. Zur weiteren Behandlung werden die Patienten dann in eine Klinik gebracht. 

Die ECMO sorgt nicht nur für den Gasaustausch im Blut des kollabierten Körpers, indem sie dem Blut das Kohlendioxid entzieht und es gleichzeitig mit Sauerstoff anreichert. Das System erhält mit dem notwendigen Druck auch den Kreislauf aufrecht, was vor allem bei einem Lungenversagen von großer Bedeutung ist. Mit diesen Schritten wird sozusagen die eher unzuverlässige mechanische Reanimation – die Herzdruckmassage und das Beatmen durch Ersthelfer – ersetzt. Und das über Tage und Wochen hinweg, wenn erforderlich.

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