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Hygiene

Die Hygiene im HGZ hat einen besonderen Stellenwert, um die sogenannten nosokomialen Infektionen zu minimieren.

Seit mehr als 20 Jahren gibt es das KISS – das Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System, mit dem systematisch Hygienedaten in Kliniken erfasst, analysiert und interpretiert werden können. Und ebenso lange ist auch das Herz- und Gefäßzentrum freiwilliger Teilnehmer dieses Programms. Bei den regelmäßigen Auswertungen belegt das HGZ immer wieder Plätze in der Spitzengruppe. Um diese guten Ergebnisse zu erreichen, investiert das HGZ auf den verschiedensten Ebenen in Hygienemaßnahmen.

Qualitätssicherung in der Hygiene

  • Überwachung der Händehygiene
  • Infektionsüberwachung (KISS)
  • Aktion „Saubere Hände“ (NRZ)
  • Hygienekommission
  • Screening von Patienten (Risikogruppe)


Schon bei der Anmeldung von Patienten werden die Risikofaktoren gemäß Richtlinie des RKI
(Robert-Koch-Institut) ermittelt. Diese sind:

  • Krankenhausaufenthalte in den letzten zwei Jahren
  • Aufenthalte im Wohn- und Seniorenheim
  • Dialysepflicht
  • Diabetes mellitus
  • chronische Wunden
  • bekannter MRSA-Träger
  • Screening von Intensiv-Patienten (multiresistente Keime)

Allgemeine Hygiene im HGZ

Alle Mitarbeiter werden am Tag des Arbeitsbeginns in unserer Klinik in die Hygienestandards der Klinik, insbesondere in die Händehygiene eingewiesen. Darüber hinaus müssen alle Mitarbeiter jährlich an verschiedenen Schulungen im Hause teilnehmen – darunter auch die Pflichtveranstaltung „Allgemeine Hygiene im HGZ“.

Aktion „Saubere Hände“

Das HGZ nimmt an der Aktion „Saubere Hände“ des NRZ (Nationales Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen) des RKI teil. Um die Effektivität der Maßnahmen zur Händedesinfektion zu überprüfen, führen wir Qualitätskontrollen der hygienischen Händedesinfektion durch. Etwa 550 Mitarbeiter pro Jahr nehmen an der Aktion „Benetzungslücken bei der hygienischen Händedesinfektion“ teil.

Im HGZ gibt es ca. 350 Betten und etwa 550 Spender mit Händedesinfektionsmittel. Diese werden halbjährlich gewartet. Gemäß dem Infektionsschutzgesetz gibt es für alle Bereiche im Hause Hygienepläne und Desinfektionspläne, die den Mitarbeitern als Hygienehandbuch am Arbeitsplatz und im Intranet abrufbar zur Verfügung stehen. Als Grundlage für den Aufbau der Hygieneorganisation im HGZ dient das Bundesgesundheitsblatt 52 (2009): 951-962.

Für die verschiedenen Fachbereiche des Herz- und Gefäßzentrums gibt es geschulte Hygienebeauftragte und Ärzte. Zwei hauptamtliche Fachkrankenpfleger für Krankenhaushygiene sind zudem in Vollzeit am HGZ beschäftigt.

Ansprechpartner

Download

Das HGZ beteiligt sich am Nationalen Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (KISS) und verfügt über ein entsprechendes Zertifikat, das die Qualitätssicherung in der Krankenhaus-Hygiene bestätigt.

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